SebaGeek Quod erat expectandum.
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Swstarter

15.04.2010 15:02, Tags: #Development, #Python, #Zeug
Letzten Freitag in der Freitagsrunde habe ich mir ein meiner Meinung nach für Tablet-PCs recht nützliches Werkzeug geschrieben. Es ist eine kleine GUI basierend auf Python und PyQt4, welche einem die möglichkeit zum Starten verschiedener Programme gibt. Sektionen/Startknöpfe sind dann über eine im .ini-Stil gehaltene Config zu konfigurieren. Prinzipiell ein triviales Stück Software, aber doch recht praktisch, wenn man gerade keine Tastatur zur Hand hat (aufgrund des umgedrehtem Displays) und so dem Kram über eine Tablettaste auffwandslos erreichen kann (und ja, ich bin entschiedener Gegner von Startmenüs). Wer mehr drüber wissen will findet Git-Link und einen Screenshot auf der Projektseite.

xkcd, anyone?

12.02.2010 00:27, Tags: #Development, #Bash
Ich habe ein kleines Script geschrieben um von xkcd alle Comics herunterzuladen. Am Anfang war es noch ein Basheinzeiler, aber als ich noch den Title-Text drunter haben wollte, war mir das ganze dann doch etwas zu unübersichtlich. Jetzt sind es 19 Zeilen geworden. Zu finden ist es hier in der Scripte/Zeug-Section.

Das Ergebnis sieht dann ungefähr so aus:

234_escape_artist.png

Bis Comic 700 ist die Sammlung um die 70 MB groß.. Viel Spaß damit ;)

It's alive!

08.02.2010 18:13, Tags: #Leben, #Hardware
Einige von euch mögen es gehört haben: Mein Handtuch (Thinkpad R61) war kaputt. Große Trauer.

Problem: Im laufenden Betrieb schaltete sich das Notebook mit einem "Emergency Shutdown" ab. Startete man einen Prozess ist ein Kern schnell von 30°-40° C auf 95°C gesprungen (innerhalb von 2-3 Sekunden), aber genausoschnell auch wieder abgekühlt. Ausserdem ließ Handtuch sich sich nicht rebooten, denn beim Reboot lief es zwar für ca 5 Sekunden, schaltete sich dann aber _komplett_ ab. Sogar die Anzeige für "Stecker ist eingesteckt" war aus. Erst durch entfernen aller Stromquellen für kurze Zeit ließ es sich wieder starten. Für mich sah das ganze nach einem Problem mit dem Temperatursensor aus, da ich mir so krasse Temperatursprünge nicht vorstellen konnte. Eine andere Diagnose war Mainboardschaden (welches neu ca 400 Euro kostet).

Und was war das Problem? Die Wärmeleitpaste.

Ich bin heute mit dem Laptop mal bei Helge vorbeigegangen um das ganze mal von einem Diplomingeneur angucken zu lassen.. Wir haben das Thinkpad nochmal zusammen auseinandergenommen (dafür gibt es eine sehr schöne Anleitung von Lenovo, von Reihenfolge der Module über Länge der Schrauben bis zu wie fest sie angezogen wurden in Newtonmeter) und diesmal auch den Lüfter mitsamt Heatpipe ausgebaut. Zu sehen war auf Prozessor/Grafikkarte ein Rest Wärmeleitpaste, welcher ziemlich bröckelig war - da konnte einfach keine Wärme abgeleitet werden. Was mich wundert: Ein dritter Chip, der auch noch an der Heatpipe hing, hatte ein Wärmeleitpastepad bekommen, aber Prozessor/Grafikkarte nicht. Sehr skuril. Jedenfalls hat Helge eine große Tube Wärmeleitpaste aus seinem Repertoire geholt und wir haben dieses Problem behoben. Eine Messung an der Prozessor-Heatpipe ergab vorher 32°C, nachher 44°C. Wie es aussieht hat bei einem Reboot der Prozessor (als er merkte, dass er zu heiß wird/ist) dem gesamten System einfach den Strom unterm Hintern weggezogen.

In diesem Sinne: Horray, mein Handtuch lebt wieder!

Ein Wort noch zu Garantie/Gewährleistung und Cyberport: Handtuch hat ja nur ein Jahr Garantie gehabt, aber trotzdem die zwei Jahre gesetzliche Gewährleistung. Daher bin ich auch vorher zu Cyberport in der Friedrichsstraße gestiefelt, um zu gucken, ob da noch was zu machen ist. Der Fehler wäre ja theoretisch, wenn man die Symphtomatik richtig deutet (was ja als Händler dieser Geräte durchaus möglich sein sollte), leicht zu beheben gewesen und das ganze wäre bei der perstigen Qualität der Wärmeleitpaste evtl. sogar ein Herstellerfehler. Aber der Cyberportmitarbeiter hat es sich nicht einmal angeguckt. Fragte nur nach Garantie (war abgelaufen), ob die 6 Monate der Gewährleistung schon vorrüber wären (jop) und ob ich "eindeutig beweisen könne, dass der Fehler schon beim kauf bestand". Sehr schön noch:

<ich> Also habe ich jetzt nen kaputten Laptop und muss damit Leben?
<Verkäufer> Klingt jetzt vielleicht doof, aber ja.

Kundensupport sieht anders aus. Aber vielleicht war das auch nur ein Einzelfall, who knows. Hauptsache mein Handtuch geht wieder! :)

Netzwerk für Opal

08.12.2009 18:48, Tags: #Development, #Uni, #Opal
In der Uni beschäftigen wir uns gerade in MPGI1 ("Methodische und Praktische Grundlagen der Informatik") mit Opal, einer funktionalen Programmiersprache, die an der TU-Berlin entwickelt wurde. Um mich mal ein wenig mehr mit dem inneren der Sprache zu beschäftigen und auch - was eigentlich der Hauptgrund war - um diesem "mit Opal kann man ja gar nichts richtiges machen!" entgegen zu wirken habe ich mich mal dran gemacht und ein Netzwerkmodul für Opal geschrieben: Netpal.

Damit dieser "Proof of Concept" nicht alleine im Raum steht gibt es noch ChatPal, ein simpler Chat. Wer will, der kann ja gerne mal vorbeischauen! ;)

Warum ich GPS für mein Netbook brauche

15.10.2009 20:33, Tags: #Leben, #Zeug
Da sitzt man gemütlich in der U-Bahn auf dem Weg nach Hause, coded in der Zeit ein bisschen Kram und plötzlich - ist man 4 Stationen weiter, als man eigentlich wollte. Prinzipiell nicht das, was man will. Aber was macht man, wenn man so vertieft in sein Schaffen ist und trotzdem nicht seine Station verpassen will? Standortsbestimmung! Man bestimmt seinen Standort über GPS/WLAN o.ä., und schaut, wo man sich gerade auf der Bahnstrecke befindet. 10-20 Sekunden bevor man die Station erreicht hat sagt einem der Laptop mit einem Popup "Du bist da!" und lockt dann erstmal den Screen.

Problematisch wird die Geschichte nur, wenn man mit der U-Bahn durch Tunnel fährt, in denen man keinerlei Möglichkeiten zur Positionsbestimmung hat. Hier könnte man die ungefähre Fahrtzeit schätzen, um sich dann nach dieser Zeit warnen zu lassen - ob das genau genug ist, ist eine andere Frage.

Im Zweifelsfall hilft einem da wohl doch nichts weiter, als ab und zu den Kopf zu heben, um das jeweilige Stationsschild zu lesen.
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