SebaGeek Quod erat expectandum.
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Scriptupdate von Sendfile und xkcd-dl

06.07.2010 23:04, Tags: #Development, #Python, #Zeug, #Bash
Patchday! Die zusammengefrickelten Alltagshelfer brauchte ein paar Updates.

Sendfile fehlten ein paar wichtige Sachen. Nun kommt auch wget mit dem Downloaden klar und benennt nicht mehr alles was das Script ausspuckt "index.html". Anscheinend kommt wget mit den HTTP-Atachment Headern nicht klar, benutzt man aber ein 302 so wird die Datei auch von wget richtig benannt. Ausserdem sagt es bescheid, ob ein Client fertig mit Downloaden ist bzw. ob er abgebrochen hat. Und noch als schönes Feature sucht es sich über ifconfig alle IPs des aktuellen Systems und spuckt diese auf der Konsole als mögliche Downloadlinks aus.

Ein Kommentar zu Python, SocketServer und ipv6: Es scheint so, als würde der BaseHTTPServer, welcher auf TCPServer basiert, kein IPv6 können. Das scheint daran zu liegen, dass dort einfach "address_family = socket.AF_INET" gesetzt wird. Kein AF_INET6. Tja. Soll aber angeblich irgendwann gefixxt werden/worden sein.

Dann gibt es natürlich noch das XKCD-Download Script. Nun läd es auch inkrementell runter. Soll heißen, es guckt, welche Nummer der zuletzt heruntergeladene Comic im aktuellen Verzeichnis hat und läd dann die Folgenden runter. Ausserdem parst es ein wenig an den Alt-Texten rum. Dieser Urlencodefoo auf den Bildern musste einfach weg.

Nundenn, wieder mal produktiv gewesen! Hoffe es hilft dem einen oder anderen.
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SSH Proxying

31.05.2010 02:23, Tags: #Server, #Linux
Folgendes Problem ergab sich mir durch meinen Studentenjob: Ich habe einen haufen Linuxkisten, die alle nicht aus dem Netz per ssh erreichbar sind. Nur eine spielt quasi ssh-Gateway. Will ich nun auf eine der Kisten (z.B. Internal) muss ich also über den Gateway. Hierzu gab es mehrere Ansätze:

1. ssh zum Gateway, dannach ssh von dort aus zu Internal. Problem ist nur, dass man vielleicht dem Gateway nicht vertrauen möchte. Ausserdem ist man dann zu Passwordauthentication verdonnert, da man nicht wirklich ssh-Privatekeys auf der Kiste liegen haben möchte. Also kriegt der Gateway im Zweifelsfall auch das Passwort mit. Unschön.

2. Portforwarding: ssh gateway -L localhost:1234:internal:22 und dann ein ssh localhost -p1234. Potentiell eine Möglichkeit, gerade wenn man sich das irgendwie hinscriptet. Nur will man eigentlich nicht für jeden Server einen lokalen Port assignen damit die knownhosts nicht kaputt gehen. Gefällt mir auch nicht.

3. ssh ProxyCommand ! Direkt in ssh drin. Die Theorie: ssh zu Gateway. Dort dann direkt netcat internal 22 ausführen und somit an den SSH-Stream von Internal dran kommen und dagegen dann ssh machen. Für den Gateway ist der Traffic zu Internal verschlüsselt, man kommt direkt dran und kann auch mit scp/sshfs/younameit direkt arbeiten (und natürlich auch lokale keyfiles zum authen benutzen!). Einziger Unterschied ist, dass man ggf. zwei Passwörter für den Account (oder den ssh-Key, je nachdem) eingeben muss.

Hier die Konfiguration dafür:

Host gateway
Hostname gateway.foo.bla
IdentityFile ~/.ssh/gatewaysshkey

Host internal
Hostname internal
ProxyCommand ssh gateway nc %h %p
IdentityFile ~/.ssh/internalsshkey

Bedingungen dafür sind, dass auf Gateway netcat vorhanden ist und er internal zu der internen ip auflösen kann (kann man ggf. natürlich auch einfach selber dort einsetzen..). Meiner Meinung nach eine super Sache und ein riesen Spaß. Vielleicht hilft es ja auch dem ein oder anderen.
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Swstarter

15.04.2010 15:02, Tags: #Development, #Python, #Zeug
Letzten Freitag in der Freitagsrunde habe ich mir ein meiner Meinung nach für Tablet-PCs recht nützliches Werkzeug geschrieben. Es ist eine kleine GUI basierend auf Python und PyQt4, welche einem die möglichkeit zum Starten verschiedener Programme gibt. Sektionen/Startknöpfe sind dann über eine im .ini-Stil gehaltene Config zu konfigurieren. Prinzipiell ein triviales Stück Software, aber doch recht praktisch, wenn man gerade keine Tastatur zur Hand hat (aufgrund des umgedrehtem Displays) und so dem Kram über eine Tablettaste auffwandslos erreichen kann (und ja, ich bin entschiedener Gegner von Startmenüs). Wer mehr drüber wissen will findet Git-Link und einen Screenshot auf der Projektseite.
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xkcd, anyone?

12.02.2010 00:27, Tags: #Development, #Bash
Ich habe ein kleines Script geschrieben um von xkcd alle Comics herunterzuladen. Am Anfang war es noch ein Basheinzeiler, aber als ich noch den Title-Text drunter haben wollte, war mir das ganze dann doch etwas zu unübersichtlich. Jetzt sind es 19 Zeilen geworden. Zu finden ist es hier in der Scripte/Zeug-Section.

Das Ergebnis sieht dann ungefähr so aus:

234_escape_artist.png

Bis Comic 700 ist die Sammlung um die 70 MB groß.. Viel Spaß damit ;)
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It's alive!

08.02.2010 18:13, Tags: #Leben, #Hardware
Einige von euch mögen es gehört haben: Mein Handtuch (Thinkpad R61) war kaputt. Große Trauer.

Problem: Im laufenden Betrieb schaltete sich das Notebook mit einem "Emergency Shutdown" ab. Startete man einen Prozess ist ein Kern schnell von 30°-40° C auf 95°C gesprungen (innerhalb von 2-3 Sekunden), aber genausoschnell auch wieder abgekühlt. Ausserdem ließ Handtuch sich sich nicht rebooten, denn beim Reboot lief es zwar für ca 5 Sekunden, schaltete sich dann aber _komplett_ ab. Sogar die Anzeige für "Stecker ist eingesteckt" war aus. Erst durch entfernen aller Stromquellen für kurze Zeit ließ es sich wieder starten. Für mich sah das ganze nach einem Problem mit dem Temperatursensor aus, da ich mir so krasse Temperatursprünge nicht vorstellen konnte. Eine andere Diagnose war Mainboardschaden (welches neu ca 400 Euro kostet).

Und was war das Problem? Die Wärmeleitpaste.

Ich bin heute mit dem Laptop mal bei Helge vorbeigegangen um das ganze mal von einem Diplomingeneur angucken zu lassen.. Wir haben das Thinkpad nochmal zusammen auseinandergenommen (dafür gibt es eine sehr schöne Anleitung von Lenovo, von Reihenfolge der Module über Länge der Schrauben bis zu wie fest sie angezogen wurden in Newtonmeter) und diesmal auch den Lüfter mitsamt Heatpipe ausgebaut. Zu sehen war auf Prozessor/Grafikkarte ein Rest Wärmeleitpaste, welcher ziemlich bröckelig war - da konnte einfach keine Wärme abgeleitet werden. Was mich wundert: Ein dritter Chip, der auch noch an der Heatpipe hing, hatte ein Wärmeleitpastepad bekommen, aber Prozessor/Grafikkarte nicht. Sehr skuril. Jedenfalls hat Helge eine große Tube Wärmeleitpaste aus seinem Repertoire geholt und wir haben dieses Problem behoben. Eine Messung an der Prozessor-Heatpipe ergab vorher 32°C, nachher 44°C. Wie es aussieht hat bei einem Reboot der Prozessor (als er merkte, dass er zu heiß wird/ist) dem gesamten System einfach den Strom unterm Hintern weggezogen.

In diesem Sinne: Horray, mein Handtuch lebt wieder!

Ein Wort noch zu Garantie/Gewährleistung und Cyberport: Handtuch hat ja nur ein Jahr Garantie gehabt, aber trotzdem die zwei Jahre gesetzliche Gewährleistung. Daher bin ich auch vorher zu Cyberport in der Friedrichsstraße gestiefelt, um zu gucken, ob da noch was zu machen ist. Der Fehler wäre ja theoretisch, wenn man die Symphtomatik richtig deutet (was ja als Händler dieser Geräte durchaus möglich sein sollte), leicht zu beheben gewesen und das ganze wäre bei der perstigen Qualität der Wärmeleitpaste evtl. sogar ein Herstellerfehler. Aber der Cyberportmitarbeiter hat es sich nicht einmal angeguckt. Fragte nur nach Garantie (war abgelaufen), ob die 6 Monate der Gewährleistung schon vorrüber wären (jop) und ob ich "eindeutig beweisen könne, dass der Fehler schon beim kauf bestand". Sehr schön noch:

<ich> Also habe ich jetzt nen kaputten Laptop und muss damit Leben?
<Verkäufer> Klingt jetzt vielleicht doof, aber ja.

Kundensupport sieht anders aus. Aber vielleicht war das auch nur ein Einzelfall, who knows. Hauptsache mein Handtuch geht wieder! :)
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